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Unternehmen. Biogas. Abwasserreinigung. Abfallwirtschaft. Gastechnik. Referenzen.

Klärschlammvergärung mit Ko-Fermentation

Primär- und Sekundärschlamm bzw. Überschussschlamm aus der kommunalen Kläranlage wird in der Regel auf Mülldeponien entsorgt oder selten auch in der Landwirtschaft eingesetzt. In der Landwirtschaft eingesetzter Schlamm bereitete durch den enthaltenen organischen Anteil Umweltprobleme. Aus diesem Grund ist es vielerorts nicht erlaubt diesen ohne anaerobe Nachbehandlung in der Landwirtschaft einzusetzen.

Ziel ist es, das im Schlamm enthaltene Energiepotential nutzbar zu machen. Hierzu wird dieser in Anaerob-Reaktoren vergoren.

Grafik 5-1_D

          Prinzip der Primär- und Sekundärschlammvergärung

Das entstehende Biogas wird zur Energieerzeugung herangezogen, die organische Masse um ca. 50 % reduziert bei einer gleichzeitigen biologischen Stabilisierung des Schlammes. Zur Erhöhung der Energieproduktion können Kofermente wie zum Beispiel Fett oder Speisereste eingesetzt werden. Eine anschließende Trocknung des Klärschlammes reduziert die Masse weiter, sodass nur noch wenig Material zur Entsorgung anfällt.

Bild 5.1

          Anlage zur Primär- und Sekundärschlammvergärung



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